Euro-Banknoten und Münzen auf einem Holztisch.

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Internationales Geschäftskonto Schweiz

Internationales Geschäftskonto in der Schweiz eröffnen: Darauf sollten Unternehmen achten?

Ein internationales Geschäftskonto sollte zu den Währungen, Zahlungswegen und Abläufen passen, die Ihr Unternehmen tatsächlich nutzt. Diese Checkliste zeigt, welche Punkte Sie vor der Kontoeröffnung oder einem Wechsel prüfen sollten.

Checkliste

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Ein klassisches Geschäftskonto in CHF reicht meist aus, solange ein Unternehmen vorwiegend in der Schweiz tätig ist. Sobald Kunden jedoch in Fremdwährungen bezahlen, Lieferanten aus dem Ausland Rechnungen stellen oder Mitarbeitende in anderen Märkten beschäftigt werden, steigen die Anforderungen. Dann muss das Unternehmen internationale Zahlungen flexibler empfangen, halten, umtauschen und ausführen können.

Dafür muss das bestehende Hauptkonto nicht zwingend ersetzt werden. Oft genügt ein zusätzliches internationales Geschäftskonto oder Multi-Währungskonto, das Zahlungsströme abdeckt, die sich über das bisherige Konto nur umständlich oder teuer abwickeln lassen. Diese Checkliste betrachtet den gesamten Ablauf: Geld empfangen, halten, umtauschen, bezahlen und verbuchen.

1. Wann lohnt sich ein internationales Geschäftskonto oder Multi-Währungskonto?

Ausschlaggebend ist meist nicht die Grösse des Unternehmens, sondern wie es arbeitet. Ein internationales Konto wird vor allem dann interessant, wenn Fremdwährungszahlungen regelmässig anfallen und das Finanzteam dafür einen klaren, verlässlichen Ablauf braucht.

☐ Zahlen Ihre Kunden in anderen Währungen als CHF?

☐ Bezahlen Sie Lieferanten, Auftragnehmer oder Mitarbeitende im Ausland?

☐ Hat Ihr Unternehmen Büros oder Gesellschaften in mehreren Ländern?

☐ Müssen Sie Guthaben in einer Währung halten, bevor Sie es verwenden oder umtauschen?

☐ Werden internationale Zahlungen häufiger oder wiederholen sie sich regelmässig?

☐ Benötigen Sie Möglichkeiten zur  Absicherung geplanter Währungsrisiken?

☐ Zahlen Ihre Kunden in anderen Währungen als CHF?

☐ Bezahlen Sie Lieferanten, Auftragnehmer oder Mitarbeitende im Ausland?

☐ Hat Ihr Unternehmen Büros oder Gesellschaften in mehreren Ländern?

☐ Müssen Sie Guthaben in einer Währung halten, bevor Sie es verwenden oder umtauschen?

☐ Werden internationale Zahlungen häufiger oder wiederholen sie sich regelmässig?

☐ Benötigen Sie Möglichkeiten zur  Absicherung geplanter Währungsrisiken?

Ein klassisches Geschäftskonto deckt in erster Linie den täglichen Zahlungsverkehr in der Landeswährung ab. Mit einem Multi-Währungskonto können Unternehmen dagegen mehrere Währungen empfangen, halten und auszahlen. Es muss das bestehende CHF-Konto nicht ersetzen, sondern kann es gezielt ergänzen.

Im E-Commerce erfüllt ein Händlerkonto oder Zahlungsdienstleister für Kartenzahlungen eine andere Funktion als das Geschäftskonto, auf dem die Einnahmen eingehen und anschliessend weiterverwendet werden.

Beispiel: Expansion nach Nordeuropa

Ein Schweizer Anbieter von Skiausrüstung wickelt zunächst alle Zahlungen über ein CHF-Konto ab. Mit der Expansion zahlen Kunden zunehmend in EUR, GBP, DKK, NOK und SEK. Gleichzeitig bezahlt das Unternehmen einen europäischen Lieferanten in EUR sowie Löhne und laufende Kosten für ein neues Büro in London in GBP.

Werden alle Zahlungseingänge automatisch in CHF umgerechnet, hat das Unternehmen keinen Einfluss darauf, wann und zu welchem Kurs die Umrechnung erfolgt. Später muss es möglicherweise EUR oder GBP erneut kaufen und damit ein zweites Mal umtauschen. Mit einem Multi-Währungskonto könnten die eingehenden Beträge in der jeweiligen Währung gehalten, EUR- und GBP-Guthaben direkt für passende Ausgaben genutzt und nur die verbleibenden Beträge bei Bedarf umgetauscht werden. Ob das tatsächlich günstiger ist, hängt jedoch von den verfügbaren Zahlungswegen, den Preisen und den jeweiligen Zeitpunkten ab.

2. Können Sie die Währungen empfangen, halten und auszahlen, die Ihr Unternehmen benötigt?

Nur weil ein Anbieter eine Währung umtauschen kann, bedeutet das nicht automatisch, dass Unternehmen diese Währung auch empfangen, auf dem Konto halten oder auszahlen können. Auch der Zahlungsweg ist entscheidend: Lokale Zahlungen laufen über das nationale Zahlungssystem, während internationale Überweisungen über eine oder mehrere Korrespondenzbanken abgewickelt werden können.

☐ Welche Währungen können Sie empfangen, halten, umtauschen und auszahlen?

☐ Erhalten Sie in Ihren wichtigsten Märkten lokale Kontodaten oder andere Möglichkeiten für Zahlungseingänge?

☐ Können geeignete Zahlungen über lokale Zahlungswege statt als internationale Überweisung ausgeführt werden?

☐ Können Sie eingehende Guthaben direkt für Ausgaben in derselben Währung verwenden?

☐ Gelten in einzelnen Märkten besondere Einschränkungen, Nachweispflichten oder Transaktionslimiten?

☐ Welche Währungen können Sie empfangen, halten, umtauschen und auszahlen?

☐ Erhalten Sie in Ihren wichtigsten Märkten lokale Kontodaten oder andere Möglichkeiten für Zahlungseingänge?

☐ Können geeignete Zahlungen über lokale Zahlungswege statt als internationale Überweisung ausgeführt werden?

☐ Können Sie eingehende Guthaben direkt für Ausgaben in derselben Währung verwenden?

☐ Gelten in einzelnen Märkten besondere Einschränkungen, Nachweispflichten oder Transaktionslimiten?

Mit SwissFx können Unternehmen mehr als 140 Währungen, senden und empfangen. Für über 30 Währungen stehen zudem lokale Zahlungswege und Möglichkeiten für lokale Zahlungseingänge zur Verfügung. Welche Optionen verfügbar sind, hängt von der jeweiligen Währung und dem Markt ab. Unternehmen sollten deshalb prüfen, welche Lösung zu ihren tatsächlichen Zahlungsströmen passt.

Internationale Zahlungen auf einen Blick

Empfangen

Halten

Verbuchen

Bezahlen

Umtauschen

Empfangen

Halten

Convert

Verbuchen

Bezahlen

Empfangen

Halten

Convert

Verbuchen

Bezahlen

Kundenzahlungen empfangen, Guthaben in der benötigten Währung halten, bei Bedarf umtauschen, Zahlungen ausführen und alle Transaktionen korrekt in den Finanzprozessen erfassen.

3. Welche Kosten entstehen über den gesamten Zahlungsweg?

Kontogebühren sind nur ein Teil der tatsächlichen Kosten. Für einen aussagekräftigen Vergleich sollte der gesamte Weg des Geldes betrachtet werden, vom Kunden- oder Ausgangskonto bis zum endgültigen Empfänger, einschliesslich aller Währungsumrechnungen.

☐ Fallen Gebühren für die Kontoeröffnung, die Nutzung oder die Kontoführung an?

☐ Welche Kosten entstehen bei ein- und ausgehenden Zahlungen?

☐ Können Korrespondenzbanken oder Zahlungsnetzwerke zusätzliche Gebühren abziehen?

☐ Welche Wechselkursmarge gilt bei einer Umrechnung?

☐ Ist diese Marge vor der Bestätigung der Transaktion klar ersichtlich?

☐ Werden eingehende Beträge automatisch in CHF umgerechnet?

☐ Wer übernimmt die Gebühren: Ihr Unternehmen, Ihr Kunde oder der Empfänger?

☐ Fallen Gebühren für die Kontoeröffnung, die Nutzung oder die Kontoführung an?

☐ Welche Kosten entstehen bei ein- und ausgehenden Zahlungen?

☐ Können Korrespondenzbanken oder Zahlungsnetzwerke zusätzliche Gebühren abziehen?

☐ Welche Wechselkursmarge gilt bei einer Umrechnung?

☐ Ist diese Marge vor der Bestätigung der Transaktion klar ersichtlich?

☐ Werden eingehende Beträge automatisch in CHF umgerechnet?

☐ Wer übernimmt die Gebühren: Ihr Unternehmen, Ihr Kunde oder der Empfänger?

SwissFx erhebt keine Gebühren für die Kontoeröffnung, die Nutzung oder die Kontoführung. Bei einer Währungsumrechnung fällt eine Wechselkursmarge an, die vor der Bestätigung angezeigt wird. Je nach internationalem Zahlungsweg können zusätzlich Gebühren von Drittanbietern anfallen.

4. Lässt sich das Konto gut in Ihre Finanzprozesse einbinden?

Das Konto sollte zu den bestehenden Abläufen Ihres Finanzteams passen, von der Vorbereitung und Freigabe bis zur Verbuchung und Abstimmung der Zahlungen.

☐ Können mehrere Nutzer mit den jeweils passenden Zugriffs- und Freigaberechten eingerichtet werden?

☐ Lassen sich Sammelzahlungen an Lieferanten, Auftragnehmer oder Mitarbeitende ausführen?

☐ Können wiederkehrende Zahlungen und Zahlungsvorlagen einfach verwaltet werden?

☐ Sind Kontoauszüge, Exporte und Zahlungsreferenzen für die Abstimmung in der Buchhaltung geeignet?

☐ Lässt sich das Konto in Ihre Buchhaltungs-, Lohn- oder ERP-Prozesse integrieren?

☐ Können mehrere Nutzer mit den jeweils passenden Zugriffs- und Freigaberechten eingerichtet werden?

☐ Lassen sich Sammelzahlungen an Lieferanten, Auftragnehmer oder Mitarbeitende ausführen?

☐ Können wiederkehrende Zahlungen und Zahlungsvorlagen einfach verwaltet werden?

☐ Sind Kontoauszüge, Exporte und Zahlungsreferenzen für die Abstimmung in der Buchhaltung geeignet?

☐ Lässt sich das Konto in Ihre Buchhaltungs-, Lohn- oder ERP-Prozesse integrieren?

SwissFx kann mit ERP-Systemen und anderer Finanzsoftware verbunden werden. So lassen sich internationale Zahlungen und das Währungsmanagement besser in die bestehenden Arbeitsabläufe integrieren.

5. Worauf sollten Sie bei der Wahl des Anbieters achten?

Bei einem internationalen Geschäftskonto zählt nicht nur der Funktionsumfang. Ebenso wichtig ist, unter welchen rechtlichen und organisatorischen Bedingungen der Anbieter arbeitet. Eine Bank, ein Zahlungsdienstleister und eine Finanzplattform können nach unterschiedlichen Modellen arbeiten.

☐ Um welche Art von Anbieter handelt es sich und welchen regulatorischen Vorgaben unterliegt er?

☐ Wo werden die Kundengelder verwahrt?

☐ Werden Kundengelder getrennt vom Betriebsvermögen des Anbieters gehalten?

☐ Sind Preise und verfügbare Währungen klar und transparent dargestellt?

☐ Erhält Ihr Team nur Self-Service-Support oder steht ein fester Ansprechpartner zur Verfügung?

☐ Kann der Anbieter Ihr Finanzteam auch zu Zahlungswegen, Währungsrisiken und operativen Anforderungen unterstützen?

☐ Um welche Art von Anbieter handelt es sich und welchen regulatorischen Vorgaben unterliegt er?

☐ Wo werden die Kundengelder verwahrt?

☐ Werden Kundengelder getrennt vom Betriebsvermögen des Anbieters gehalten?

☐ Sind Preise und verfügbare Währungen klar und transparent dargestellt?

☐ Erhält Ihr Team nur Self-Service-Support oder steht ein fester Ansprechpartner zur Verfügung?

☐ Kann der Anbieter Ihr Finanzteam auch zu Zahlungswegen, Währungsrisiken und operativen Anforderungen unterstützen?

SwissFx ist keine Bank, sondern eine Schweizer Finanzplattform und Mitglied des VQF, einer von der FINMA anerkannten Selbstregulierungsorganisation. Kundengelder werden getrennt vom Betriebsvermögen von SwissFx auf separaten Konten bei regulierten Finanzinstituten verwahrt.

Bei SwissFx werden Compliance und Kundenbetreuung in der Schweiz betreut. Zudem steht jedem Kunden ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Rachael Camp, Mitgründerin von SwissFx

Bei SwissFx werden Compliance und Kundenbetreuung in der Schweiz betreut. Zudem steht jedem Kunden ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Rachael Camp, Mitgründerin von SwissFx

Bei SwissFx werden Compliance und Kundenbetreuung in der Schweiz betreut. Zudem steht jedem Kunden ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung.

Rachael Camp, Mitgründerin von SwissFx

6. Welche Angaben und Unterlagen werden für die Kontoeröffnung benötigt?

Bei der Eröffnung eines internationalen Geschäftskontos prüft der Anbieter das Unternehmen und die Personen dahinter. Er muss nachvollziehen können, wem das Unternehmen gehört, warum das Konto eröffnet wird und wofür es voraussichtlich genutzt werden soll. Sind alle Angaben von Anfang an vollständig und korrekt, lassen sich unnötige Verzögerungen vermeiden.

Für die Kontoeröffnung bei SwissFx sollten Unternehmen in der Regel Folgendes vorbereiten:

☐ ein vollständig ausgefülltes Onboarding-Formular

☐ Angaben zum Unternehmen und zur Geschäftsadresse

☐ Angaben zu den zeichnungsberechtigten Personen

☐ den Grund für die Kontoeröffnung

☐ die beiden jüngsten Jahresabschlüsse

☐ eine Online-Identitätsprüfung

☐ Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten (UBO)

☐ bei Bedarf Informationen zu den erwarteten Ländern, Währungen und Transaktionsvolumen

☐ ein vollständig ausgefülltes Onboarding-Formular

☐ Angaben zum Unternehmen und zur Geschäftsadresse

☐ Angaben zu den zeichnungsberechtigten Personen

☐ den Grund für die Kontoeröffnung

☐ die beiden jüngsten Jahresabschlüsse

☐ eine Online-Identitätsprüfung

☐ Angaben zum wirtschaftlich Berechtigten (UBO)

☐ bei Bedarf Informationen zu den erwarteten Ländern, Währungen und Transaktionsvolumen

Der wirtschaftlich Berechtigte ist die natürliche Person, die das Unternehmen letztlich besitzt oder kontrolliert. Je nach Unternehmensstruktur und den Anforderungen an die Kontoeröffnung müssen sich möglicherweise auch bevollmächtigte Vertreter oder zeichnungsberechtigte Personen identifizieren und weitere Angaben machen.

KYC-Prüfungen sind Teil der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäscherei. Zunächst werden die Identität der beteiligten Personen und die Angaben zum Unternehmen geprüft. Anschliessend beurteilt der Anbieter die Geschäftsbeziehung und das damit verbundene Risiko. Auch nach der Kontoeröffnung können laufende Kontrollen und regelmässige Überprüfungen stattfinden, damit die Angaben aktuell und korrekt bleiben.

Für bestimmte Branchen, Länder, Eigentümerstrukturen oder Transaktionsarten können zusätzliche Einschränkungen gelten. Diese Punkte sollten deshalb möglichst geklärt werden, bevor der Antrag eingereicht wird.

Wie lange dauert die Eröffnung eines internationalen Geschäftskontos?

Bei SwissFx dauert die Kontoeröffnung in der Regel etwa zwei bis drei Wochen. Wie lange es tatsächlich dauert, hängt jedoch davon ab, wie komplex das Unternehmen aufgebaut ist und wie schnell alle erforderlichen Unterlagen vollständig eingereicht werden.

Diese Checkliste dient ausschliesslich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Finanz- oder Anlageberatung dar.

Finden Sie die passende internationale Kontolösung

Welche Lösung zu Ihrem Unternehmen passt, hängt von den benötigten Währungen, Zahlungswegen und internen Abläufen ab. SwissFx prüft diese Anforderungen gemeinsam mit Ihrem Team und zeigt, wie ein Multi-Währungskonto, lokale Zahlungswege und Möglichkeiten zur Währungsabsicherung Ihre bestehende Banklösung sinnvoll ergänzen können.

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Alle Rechte vorbehalten.

SwissFx Sàrl, c/o FBK Conseils, Rue Pépinet 3, 1005 Lausanne, Schweiz

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SwissFx Sàrl ist Mitglied der Financial Services Standards Association (VQF – Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen) (www.vqf.ch). Die VQF ist die größte offizielle Selbstregulierungsorganisation (SRO) nach Schweizer Recht zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

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