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Die Angaben dienen ausschließlich Informationszwecken. Der tatsächliche Wechselkurs kann zum Zeitpunkt des Währungstauschs abweichen.

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GBP/CHF-Kursentwicklung

Das Diagramm zeigt die historische Entwicklung des GBP/CHF-Wechselkurses.

Wählen Sie den gewünschten Zeitraum aus: 7 Tage, 1 Monat, 3 Monate, 1 Jahr oder 5 Jahre.

GBP / CHF
Exchange Rate History
Fetching GBP/CHF

Wichtige historische Ereignisse mit Einfluss auf den GBP/CHF-Wechselkurs

Der GBP/CHF-Wechselkurs wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung und die Geldpolitik im Vereinigten Königreich sowie die Nachfrage nach dem Schweizer Franken, der in unsicheren Zeiten häufig als sicherer Hafen gilt.

Schon gewusst? Das Pfund Sterling ist die älteste Währung der Welt, die bis heute ununterbrochen verwendet wird. Ihre Geschichte reicht mehr als 1.200 Jahre zurück. 

Zu den wichtigsten Ereignissen, die den GBP/CHF-Wechselkurs im Laufe der Zeit beeinflusst haben, zählen:

Winston Churchill, damals Minister für Rüstung, besucht während des Ersten Weltkriegs Arbeiterinnen in der Munitionsfabrik Georgetown in Glasgow, Schottland, um sich ein Bild von der britischen Rüstungsindustrie zu machen (ca. 9. Oktober 1918).

Erster Weltkrieg und die Aussetzung des Goldstandards in Großbritannien (1914)

Vor dem Ersten Weltkrieg waren sowohl das Britische Pfund als auch der Schweizer Franken an den internationalen Goldstandard gebunden. Da beide Währungen an Gold gekoppelt waren, blieb der Wechselkurs zwischen ihnen weitgehend stabil.

Mit Beginn des Krieges im Jahr 1914 setzte Großbritannien den Goldstandard aus. Auch die Schweiz hob die Goldkonvertibilität ihrer Währung auf. Dadurch wurde der Wechselkurs nicht länger durch den festen Goldstandard bestimmt.

Die Schweiz kehrte Ende 1924 zum Vorkriegsniveau zurück. Großbritannien folgte im April 1925 und führte den Goldstandard zum gleichen Dollar-Paritätskurs wie vor dem Krieg wieder ein. Das Pfund war zu diesem Zeitpunkt jedoch überbewertet. Die Beibehaltung dieses Wechselkurses schränkte den geldpolitischen Handlungsspielraum Großbritanniens ein und belastete Beschäftigung und Wirtschaft zusätzlich.

Bildnachweis: Siehe Quellseite. Public Domain, via Wikimedia Commons

Winston Churchill, damals Minister für Rüstung, besucht während des Ersten Weltkriegs Arbeiterinnen in der Munitionsfabrik Georgetown in Glasgow, Schottland, um sich ein Bild von der britischen Rüstungsindustrie zu machen (ca. 9. Oktober 1918).

Erster Weltkrieg und die Aussetzung des Goldstandards in Großbritannien (1914)

Vor dem Ersten Weltkrieg waren sowohl das Britische Pfund als auch der Schweizer Franken an den internationalen Goldstandard gebunden. Da beide Währungen an Gold gekoppelt waren, blieb der Wechselkurs zwischen ihnen weitgehend stabil.

Mit Beginn des Krieges im Jahr 1914 setzte Großbritannien den Goldstandard aus. Auch die Schweiz hob die Goldkonvertibilität ihrer Währung auf. Dadurch wurde der Wechselkurs nicht länger durch den festen Goldstandard bestimmt.

Die Schweiz kehrte Ende 1924 zum Vorkriegsniveau zurück. Großbritannien folgte im April 1925 und führte den Goldstandard zum gleichen Dollar-Paritätskurs wie vor dem Krieg wieder ein. Das Pfund war zu diesem Zeitpunkt jedoch überbewertet. Die Beibehaltung dieses Wechselkurses schränkte den geldpolitischen Handlungsspielraum Großbritanniens ein und belastete Beschäftigung und Wirtschaft zusätzlich.

Bildnachweis: Siehe Quellseite. Public Domain, via Wikimedia Commons

Gruppen von Bankkunden vor der geschlossenen American Union Bank in New York City, 26. April 1932.

Großbritannien gibt den Goldstandard auf (1931) und die Schweiz wertet den Franken ab (1936)

Während der Weltwirtschaftskrise schwand das Vertrauen in das Pfund Sterling zunehmend. Anhaltende Verluste bei den Gold- und Währungsreserven, eine Verschlechterung der Handelsbilanz und kurzfristige Kapitalabflüsse führten schließlich dazu, dass Großbritannien den Goldstandard im September 1931 aufgab. Das Pfund konnte daraufhin frei schwanken und verlor deutlich an Wert.

Die Schweiz hielt zunächst am Goldstandard fest. In der Folge wertete der Schweizer Franken zwischen 1931 und 1936 stark auf, insbesondere gegenüber dem Pfund Sterling und dem US-Dollar. Dadurch verteuerten sich Schweizer Exporte, was vor allem die Exportwirtschaft und den Tourismussektor unter Druck setzte.

Am 26. September 1936 wertete die Schweiz den Franken schließlich um rund 30 Prozent ab. Die beiden Entscheidungen wirkten sich somit in entgegengesetzter Weise auf den GBP/CHF-Wechselkurs aus. Der frühere Ausstieg Großbritanniens aus dem Goldstandard schwächte das Pfund gegenüber dem Franken, während die spätere Abwertung des Frankens dessen vorherige Überbewertung teilweise ausglich.

Bildnachweis: Public Domain, via Wikimedia Commons

Gruppen von Bankkunden vor der geschlossenen American Union Bank in New York City, 26. April 1932.

Großbritannien gibt den Goldstandard auf (1931) und die Schweiz wertet den Franken ab (1936)

Während der Weltwirtschaftskrise schwand das Vertrauen in das Pfund Sterling zunehmend. Anhaltende Verluste bei den Gold- und Währungsreserven, eine Verschlechterung der Handelsbilanz und kurzfristige Kapitalabflüsse führten schließlich dazu, dass Großbritannien den Goldstandard im September 1931 aufgab. Das Pfund konnte daraufhin frei schwanken und verlor deutlich an Wert.

Die Schweiz hielt zunächst am Goldstandard fest. In der Folge wertete der Schweizer Franken zwischen 1931 und 1936 stark auf, insbesondere gegenüber dem Pfund Sterling und dem US-Dollar. Dadurch verteuerten sich Schweizer Exporte, was vor allem die Exportwirtschaft und den Tourismussektor unter Druck setzte.

Am 26. September 1936 wertete die Schweiz den Franken schließlich um rund 30 Prozent ab. Die beiden Entscheidungen wirkten sich somit in entgegengesetzter Weise auf den GBP/CHF-Wechselkurs aus. Der frühere Ausstieg Großbritanniens aus dem Goldstandard schwächte das Pfund gegenüber dem Franken, während die spätere Abwertung des Frankens dessen vorherige Überbewertung teilweise ausglich.

Bildnachweis: Public Domain, via Wikimedia Commons

Morgenthau eröffnet 1944 die Bretton-Woods-Konferenz und begrüßt die Delegierten

Zweiter Weltkrieg und die Entstehung des Bretton-Woods-Systems (1939–1944)

Der Zweite Weltkrieg belastete die britischen Staatsfinanzen erheblich. Um die Währung zu stabilisieren, führte das Vereinigte Königreich weitreichende Devisenkontrollen ein. Diese schränkten den internationalen Zahlungsverkehr sowie die Nutzung des Pfund Sterling im Ausland deutlich ein.

Die teilnehmenden Währungen waren zu festen Wechselkursen an den US-Dollar gebunden, während der US-Dollar für ausländische Zentralbanken weiterhin in Gold umtauschbar blieb. Damit begann eine neue Phase des internationalen Währungssystems, in der der US-Dollar eine zentrale Rolle einnahm.

Die Schweiz trat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zwar erst 1992 bei, der Schweizer Franken bewegte sich jedoch ebenfalls innerhalb des Bretton-Woods-Systems mit seinen festen Wechselkursen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) intervenierte am Devisenmarkt und tauschte erworbene US-Dollar in Gold um. Der GBP/CHF-Wechselkurs wurde in dieser Zeit daher vor allem durch die offiziellen Wechselkursparitäten und nicht durch einen frei schwankenden Devisenmarkt bestimmt.

Bildnachweis: Siehe Quellseite. Public Domain, via Wikimedia Commons

Morgenthau eröffnet 1944 die Bretton-Woods-Konferenz und begrüßt die Delegierten

Zweiter Weltkrieg und die Entstehung des Bretton-Woods-Systems (1939–1944)

Der Zweite Weltkrieg belastete die britischen Staatsfinanzen erheblich. Um die Währung zu stabilisieren, führte das Vereinigte Königreich weitreichende Devisenkontrollen ein. Diese schränkten den internationalen Zahlungsverkehr sowie die Nutzung des Pfund Sterling im Ausland deutlich ein.

Die teilnehmenden Währungen waren zu festen Wechselkursen an den US-Dollar gebunden, während der US-Dollar für ausländische Zentralbanken weiterhin in Gold umtauschbar blieb. Damit begann eine neue Phase des internationalen Währungssystems, in der der US-Dollar eine zentrale Rolle einnahm.

Die Schweiz trat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zwar erst 1992 bei, der Schweizer Franken bewegte sich jedoch ebenfalls innerhalb des Bretton-Woods-Systems mit seinen festen Wechselkursen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) intervenierte am Devisenmarkt und tauschte erworbene US-Dollar in Gold um. Der GBP/CHF-Wechselkurs wurde in dieser Zeit daher vor allem durch die offiziellen Wechselkursparitäten und nicht durch einen frei schwankenden Devisenmarkt bestimmt.

Bildnachweis: Siehe Quellseite. Public Domain, via Wikimedia Commons

Harold Wilson, britischer Premierminister im Jahr 1967. Im Zusammenhang mit der Abwertung des Pfund Sterling erklärte er damals, dass „das Pfund in Ihrer Tasche“ nichts von seinem Wert verloren habe.

Abwertung des Britischen Pfunds (1967)

Am 18. November 1967 wertete die britische Regierung das Pfund Sterling offiziell von 2,80 auf 2,40 US-Dollar je Pfund ab – eine Abwertung um 14,3 Prozent. Hintergrund waren wiederkehrende Zahlungsbilanzprobleme und mehrere Währungskrisen. Die Abwertung verbesserte die Wettbewerbsfähigkeit britischer Exporte, verteuerte jedoch gleichzeitig importierte Waren.

Da sowohl das Pfund Sterling als auch der Schweizer Franken weiterhin Teil des Bretton-Woods-Systems mit festen Wechselkursen waren, führte die Anpassung des offiziellen Pfundkurses auch zu einer Abwertung gegenüber dem Schweizer Franken.

Bildnachweis: Allan Warren, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Harold Wilson, britischer Premierminister im Jahr 1967. Im Zusammenhang mit der Abwertung des Pfund Sterling erklärte er damals, dass „das Pfund in Ihrer Tasche“ nichts von seinem Wert verloren habe.

Abwertung des Britischen Pfunds (1967)

Am 18. November 1967 wertete die britische Regierung das Pfund Sterling offiziell von 2,80 auf 2,40 US-Dollar je Pfund ab – eine Abwertung um 14,3 Prozent. Hintergrund waren wiederkehrende Zahlungsbilanzprobleme und mehrere Währungskrisen. Die Abwertung verbesserte die Wettbewerbsfähigkeit britischer Exporte, verteuerte jedoch gleichzeitig importierte Waren.

Da sowohl das Pfund Sterling als auch der Schweizer Franken weiterhin Teil des Bretton-Woods-Systems mit festen Wechselkursen waren, führte die Anpassung des offiziellen Pfundkurses auch zu einer Abwertung gegenüber dem Schweizer Franken.

Bildnachweis: Allan Warren, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Hauptsitz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D.C.

Die IWF-Krise im Vereinigten Königreich (1976)

Seit Juni 1972 wurde das Pfund Sterling an den Devisenmärkten frei gehandelt und war nicht mehr an einen festen Wechselkurs gebunden. Bis 1976 geriet das Vereinigte Königreich jedoch zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Hohe Inflation, ein wachsendes Haushaltsdefizit und ein anhaltendes Leistungsbilanzdefizit belasteten die Wirtschaft. Das Land gab für Handel, Einkommenszahlungen und Transfers ins Ausland mehr Geld aus, als es einnahm. Zusätzlichen Druck auf das Pfund übten die Folgen der Ölkrise von 1973, der Rückgang offizieller Sterling-Bestände und das schwindende Vertrauen der Finanzmärkte aus.

Zwischen März und Juni 1976 verlor das Pfund gegenüber einem handelsgewichteten Währungskorb rund 12 Prozent an Wert. Bis Ende November summierte sich der Wertverlust seit Jahresbeginn auf etwa 22 Prozent. Die britische Regierung nahm daraufhin Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über finanzielle Unterstützung auf. Diese war an strenge wirtschaftspolitische Auflagen geknüpft. Der deutliche Wertverlust des Pfunds wirkte sich auch auf den GBP/CHF-Wechselkurs aus und setzte ihn unter Druck.

Bildnachweis: Marek Slusarczyk, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Hauptsitz des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington, D.C.

Die IWF-Krise im Vereinigten Königreich (1976)

Seit Juni 1972 wurde das Pfund Sterling an den Devisenmärkten frei gehandelt und war nicht mehr an einen festen Wechselkurs gebunden. Bis 1976 geriet das Vereinigte Königreich jedoch zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Hohe Inflation, ein wachsendes Haushaltsdefizit und ein anhaltendes Leistungsbilanzdefizit belasteten die Wirtschaft. Das Land gab für Handel, Einkommenszahlungen und Transfers ins Ausland mehr Geld aus, als es einnahm. Zusätzlichen Druck auf das Pfund übten die Folgen der Ölkrise von 1973, der Rückgang offizieller Sterling-Bestände und das schwindende Vertrauen der Finanzmärkte aus.

Zwischen März und Juni 1976 verlor das Pfund gegenüber einem handelsgewichteten Währungskorb rund 12 Prozent an Wert. Bis Ende November summierte sich der Wertverlust seit Jahresbeginn auf etwa 22 Prozent. Die britische Regierung nahm daraufhin Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über finanzielle Unterstützung auf. Diese war an strenge wirtschaftspolitische Auflagen geknüpft. Der deutliche Wertverlust des Pfunds wirkte sich auch auf den GBP/CHF-Wechselkurs aus und setzte ihn unter Druck.

Bildnachweis: Marek Slusarczyk, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons

Das Plaza Hotel in New York

Das Plaza-Abkommen (1985) und das Louvre-Abkommen (1987)

Am 22. September 1985 schlossen das Vereinigte Königreich, Frankreich, Westdeutschland, Japan und die Vereinigten Staaten das Plaza-Abkommen. Ziel war es, internationale wirtschaftliche Ungleichgewichte abzubauen. Die beteiligten Länder waren sich einig, dass Wechselkurse dabei eine wichtige Rolle spielen sollten, und unterstützten eine kontrollierte Aufwertung der wichtigsten Nicht-US-Dollar-Währungen. Im Anschluss griffen die Zentralbanken gemeinsam in den Devisenmarkt ein und verkauften US-Dollar.

Das Plaza-Abkommen zielte zwar nicht direkt auf den GBP/CHF-Wechselkurs ab, und die Schweiz gehörte nicht zu den Unterzeichnerstaaten. Dennoch hatte es indirekte Auswirkungen auf das Währungspaar, da sich die Entwicklung des US-Dollars auch auf andere wichtige Währungen auswirkte.

Anfang 1987 hatte der US-Dollar gegenüber Währungen wie der D-Mark und dem Japanischen Yen bereits deutlich an Wert verloren. Mit dem am 22. Februar 1987 geschlossenen Louvre-Abkommen, erklärten die beteiligten Staaten, dass die Wechselkurse nun weitgehend den wirtschaftlichen Fundamentaldaten entsprächen. Die beteiligten Staaten vereinbarten außerdem, künftig enger zusammenzuarbeiten, um größere Schwankungen an den Devisenmärkten zu begrenzen und die Wechselkurse stabil zu halten.

Bildnachweis: Jim.henderson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Plaza Hotel in New York

Das Plaza-Abkommen (1985) und das Louvre-Abkommen (1987)

Am 22. September 1985 schlossen das Vereinigte Königreich, Frankreich, Westdeutschland, Japan und die Vereinigten Staaten das Plaza-Abkommen. Ziel war es, internationale wirtschaftliche Ungleichgewichte abzubauen. Die beteiligten Länder waren sich einig, dass Wechselkurse dabei eine wichtige Rolle spielen sollten, und unterstützten eine kontrollierte Aufwertung der wichtigsten Nicht-US-Dollar-Währungen. Im Anschluss griffen die Zentralbanken gemeinsam in den Devisenmarkt ein und verkauften US-Dollar.

Das Plaza-Abkommen zielte zwar nicht direkt auf den GBP/CHF-Wechselkurs ab, und die Schweiz gehörte nicht zu den Unterzeichnerstaaten. Dennoch hatte es indirekte Auswirkungen auf das Währungspaar, da sich die Entwicklung des US-Dollars auch auf andere wichtige Währungen auswirkte.

Anfang 1987 hatte der US-Dollar gegenüber Währungen wie der D-Mark und dem Japanischen Yen bereits deutlich an Wert verloren. Mit dem am 22. Februar 1987 geschlossenen Louvre-Abkommen, erklärten die beteiligten Staaten, dass die Wechselkurse nun weitgehend den wirtschaftlichen Fundamentaldaten entsprächen. Die beteiligten Staaten vereinbarten außerdem, künftig enger zusammenzuarbeiten, um größere Schwankungen an den Devisenmärkten zu begrenzen und die Wechselkurse stabil zu halten.

Bildnachweis: Jim.henderson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Kerzenchart, der den Wertverlust des Britischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar zeigt.

Schwarzer Mittwoch (1992)

Im Oktober 1990 trat das Vereinigte Königreich dem Europäischen Wechselkursmechanismus (EWS) bei. Das Pfund Sterling musste innerhalb einer Bandbreite von sechs Prozent um den festgelegten Leitkurs gegenüber den anderen teilnehmenden europäischen Währungen bleiben.

Bis 1992 wurde es jedoch immer schwieriger, diesen Wechselkurs zu halten. Hohe Zinsen in Deutschland, die schwache wirtschaftliche Erholung im Vereinigten Königreich und zunehmende Spekulationen gegen das Pfund setzten die Währung unter Druck. Viele Marktteilnehmer hielten das Pfund für überbewertet, während die zur Verteidigung des Wechselkurses notwendigen Zinserhöhungen die britische Wirtschaft zusätzlich belastet hätten.

Am Mittwoch, dem 16. September 1992, verkauften Devisenhändler große Mengen Pfund Sterling in der Erwartung, dass das Vereinigte Königreich den vereinbarten EWS-Wechselkurs nicht länger würde halten können. Die britische Regierung reagierte mit zwei Zinserhöhungen, und die Bank of England griff umfangreich am Devisenmarkt ein, indem sie Pfund kaufte. Dennoch ließ sich der Verkaufsdruck nicht stoppen. Noch am selben Abend setzte die Regierung die Mitgliedschaft des Pfunds im Europäischen Wechselkursmechanismus aus. In der Folge verlor das Pfund deutlich an Wert.

Bildnachweis: Klip game, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Kerzenchart, der den Wertverlust des Britischen Pfunds gegenüber dem US-Dollar zeigt.

Schwarzer Mittwoch (1992)

Im Oktober 1990 trat das Vereinigte Königreich dem Europäischen Wechselkursmechanismus (EWS) bei. Das Pfund Sterling musste innerhalb einer Bandbreite von sechs Prozent um den festgelegten Leitkurs gegenüber den anderen teilnehmenden europäischen Währungen bleiben.

Bis 1992 wurde es jedoch immer schwieriger, diesen Wechselkurs zu halten. Hohe Zinsen in Deutschland, die schwache wirtschaftliche Erholung im Vereinigten Königreich und zunehmende Spekulationen gegen das Pfund setzten die Währung unter Druck. Viele Marktteilnehmer hielten das Pfund für überbewertet, während die zur Verteidigung des Wechselkurses notwendigen Zinserhöhungen die britische Wirtschaft zusätzlich belastet hätten.

Am Mittwoch, dem 16. September 1992, verkauften Devisenhändler große Mengen Pfund Sterling in der Erwartung, dass das Vereinigte Königreich den vereinbarten EWS-Wechselkurs nicht länger würde halten können. Die britische Regierung reagierte mit zwei Zinserhöhungen, und die Bank of England griff umfangreich am Devisenmarkt ein, indem sie Pfund kaufte. Dennoch ließ sich der Verkaufsdruck nicht stoppen. Noch am selben Abend setzte die Regierung die Mitgliedschaft des Pfunds im Europäischen Wechselkursmechanismus aus. In der Folge verlor das Pfund deutlich an Wert.

Bildnachweis: Klip game, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die „Credit Crunch Bar“ in England im Jahr 2011

Globale Finanzkrise und Staatsschuldenkrise im Euroraum (2007–2011)

Die globale Finanzkrise traf das Vereinigte Königreich besonders hart. Britische Banken mussten erhebliche Verluste hinnehmen, die Kreditvergabe ging deutlich zurück und die Wirtschaftsleistung schrumpfte zwischen dem ersten Quartal 2008 und dem zweiten Quartal 2009 um mehr als sechs Prozent.

Auch das Pfund Sterling verlor in dieser Zeit deutlich an Wert. Ende Juni 2009 lag sein effektiver Wechselkurs rund 20 Prozent unter dem Niveau von August 2007. Zur gleichen Zeit gewann der Schweizer Franken an Stärke, da viele Anleger während der globalen Finanzkrise und der anschließenden Staatsschuldenkrise im Euroraum nach sicheren Anlagehäfen suchten.

Mit der zunehmenden Aufwertung des Frankens führte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 6. September 2011 einen Mindestwechselkurs von 1,20 Schweizer Franken je Euro ein. Gleichzeitig kündigte sie an, bei Bedarf unbegrenzt Fremdwährungen zu kaufen, um diesen Mindestkurs zu verteidigen.

Bildnahcweis: Nigel Chadwick, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Die „Credit Crunch Bar“ in England im Jahr 2011

Globale Finanzkrise und Staatsschuldenkrise im Euroraum (2007–2011)

Die globale Finanzkrise traf das Vereinigte Königreich besonders hart. Britische Banken mussten erhebliche Verluste hinnehmen, die Kreditvergabe ging deutlich zurück und die Wirtschaftsleistung schrumpfte zwischen dem ersten Quartal 2008 und dem zweiten Quartal 2009 um mehr als sechs Prozent.

Auch das Pfund Sterling verlor in dieser Zeit deutlich an Wert. Ende Juni 2009 lag sein effektiver Wechselkurs rund 20 Prozent unter dem Niveau von August 2007. Zur gleichen Zeit gewann der Schweizer Franken an Stärke, da viele Anleger während der globalen Finanzkrise und der anschließenden Staatsschuldenkrise im Euroraum nach sicheren Anlagehäfen suchten.

Mit der zunehmenden Aufwertung des Frankens führte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am 6. September 2011 einen Mindestwechselkurs von 1,20 Schweizer Franken je Euro ein. Gleichzeitig kündigte sie an, bei Bedarf unbegrenzt Fremdwährungen zu kaufen, um diesen Mindestkurs zu verteidigen.

Bildnahcweis: Nigel Chadwick, CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons

Eine Ein-Euro-Münze neben einer Ein-Schweizer-Franken-Münze

Frankenschock (2015)

Am 15. Januar 2015 hob die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestwechselkurs von 1,20 Schweizer Franken je Euro auf und senkte den Zinssatz für bestimmte Sichtguthaben auf minus 0,75 Prozent. Als Begründung verwies die SNB auf die zunehmend unterschiedliche Geldpolitik der großen Währungsräume und erklärte, dass der Mindestwechselkurs nicht länger gerechtfertigt sei.

In der Folge wertete der Schweizer Franken gegenüber dem Pfund Sterling deutlich auf.

Eine Ein-Euro-Münze neben einer Ein-Schweizer-Franken-Münze

Frankenschock (2015)

Am 15. Januar 2015 hob die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestwechselkurs von 1,20 Schweizer Franken je Euro auf und senkte den Zinssatz für bestimmte Sichtguthaben auf minus 0,75 Prozent. Als Begründung verwies die SNB auf die zunehmend unterschiedliche Geldpolitik der großen Währungsräume und erklärte, dass der Mindestwechselkurs nicht länger gerechtfertigt sei.

In der Folge wertete der Schweizer Franken gegenüber dem Pfund Sterling deutlich auf.

Plakat der britischen Regierung mit dem Slogan „Get Ready for Brexit“

Brexit-Referendum (2016)

Am 23. Juni 2016 stimmte die britische Bevölkerung für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Das Ergebnis führte unmittelbar zu einer Neubewertung des Pfund Sterling, da die Finanzmärkte die künftigen politischen, wirtschaftlichen und handelspolitischen Beziehungen des Landes neu einschätzten. Bis Ende Juli verlor das Pfund gemessen an seinem effektiven Wechselkurs weitere 9,5 Prozent an Wert.

Auch gegenüber dem Schweizer Franken fiel das Pfund deutlich. Laut einer Studie der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wertete der Franken zwischen Februar und Oktober 2016 gegenüber dem Pfund um 14 Prozent auf. Das Referendum trug somit zu einem deutlichen Rückgang des GBP/CHF-Wechselkurses bei. Zugleich beeinflusste die Unsicherheit über die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union die Erwartungen an die Entwicklung des Pfunds.

Bildnachweis: Cabinet Office, OGL 3, via Wikimedia Commons

Plakat der britischen Regierung mit dem Slogan „Get Ready for Brexit“

Brexit-Referendum (2016)

Am 23. Juni 2016 stimmte die britische Bevölkerung für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Das Ergebnis führte unmittelbar zu einer Neubewertung des Pfund Sterling, da die Finanzmärkte die künftigen politischen, wirtschaftlichen und handelspolitischen Beziehungen des Landes neu einschätzten. Bis Ende Juli verlor das Pfund gemessen an seinem effektiven Wechselkurs weitere 9,5 Prozent an Wert.

Auch gegenüber dem Schweizer Franken fiel das Pfund deutlich. Laut einer Studie der Schweizerischen Nationalbank (SNB) wertete der Franken zwischen Februar und Oktober 2016 gegenüber dem Pfund um 14 Prozent auf. Das Referendum trug somit zu einem deutlichen Rückgang des GBP/CHF-Wechselkurses bei. Zugleich beeinflusste die Unsicherheit über die künftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union die Erwartungen an die Entwicklung des Pfunds.

Bildnachweis: Cabinet Office, OGL 3, via Wikimedia Commons

Demonstrant mit einem Plakat zur britischen Lebenshaltungskostenkrise.

Die COVID-19-Pandemie und die britische Lebenshaltungskostenkrise (2020–2022)

Die COVID-19-Pandemie führte zu einem beispiellosen Einbruch der britischen Wirtschaft. Während des ersten landesweiten Lockdowns sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni 2020 um den Rekordwert von 19,4 Prozent.

Auch das Pfund Sterling verlor während der ersten Turbulenzen an den Finanzmärkten deutlich an Wert. Der Schweizer Franken wertete dagegen spürbar auf, da viele Anleger in unsicheren Zeiten in sichere Häfen flüchteten. Diese gegenläufige Entwicklung sorgte für starke Schwankungen und setzte den GBP/CHF-Wechselkurs unter Druck.

Mit der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft führten unterbrochene Lieferketten und eine kräftig anziehende Nachfrage zu steigender Inflation. Der starke Anstieg der Energiepreise, der durch den Krieg in der Ukraine im Jahr 2022 zusätzlich verstärkt wurde, erhöhte den Inflationsdruck weiter. Diese Entwicklungen beeinflussten die Inflation und die Erwartungen an die Geldpolitik sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der Schweiz und wirkten sich damit auch auf den GBP/CHF-Wechselkurs aus. Wie stark dieser Einfluss war, änderte sich jedoch im Laufe der Zeit.

Bildnachweis: Alisdare Hickson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Demonstrant mit einem Plakat zur britischen Lebenshaltungskostenkrise.

Die COVID-19-Pandemie und die britische Lebenshaltungskostenkrise (2020–2022)

Die COVID-19-Pandemie führte zu einem beispiellosen Einbruch der britischen Wirtschaft. Während des ersten landesweiten Lockdowns sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen April und Juni 2020 um den Rekordwert von 19,4 Prozent.

Auch das Pfund Sterling verlor während der ersten Turbulenzen an den Finanzmärkten deutlich an Wert. Der Schweizer Franken wertete dagegen spürbar auf, da viele Anleger in unsicheren Zeiten in sichere Häfen flüchteten. Diese gegenläufige Entwicklung sorgte für starke Schwankungen und setzte den GBP/CHF-Wechselkurs unter Druck.

Mit der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft führten unterbrochene Lieferketten und eine kräftig anziehende Nachfrage zu steigender Inflation. Der starke Anstieg der Energiepreise, der durch den Krieg in der Ukraine im Jahr 2022 zusätzlich verstärkt wurde, erhöhte den Inflationsdruck weiter. Diese Entwicklungen beeinflussten die Inflation und die Erwartungen an die Geldpolitik sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der Schweiz und wirkten sich damit auch auf den GBP/CHF-Wechselkurs aus. Wie stark dieser Einfluss war, änderte sich jedoch im Laufe der Zeit.

Bildnachweis: Alisdare Hickson, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Premierministerin Liz Truss gibt vor der Downing Street 10 ihren Rücktritt bekannt

Der britische Wachstumsplan und die Marktturbulenzen (2022)

Am 23. September 2022 stellte der damalige britische Finanzminister Kwasi Kwarteng weitreichende Steuersenkungen und Maßnahmen zur Entlastung bei den Energiekosten vor, ohne dass eine begleitende Prognose des Office for Budget Responsibility veröffentlicht wurde. Die Ankündigung löste erhebliche Unruhe an den Finanzmärkten aus. Das Pfund Sterling verlor deutlich an Wert, während die Renditen britischer Staatsanleihen stark anstiegen.

Am 28. September griff die Bank of England ein, um Risiken für die Finanzstabilität zu begrenzen. Zwischen dem 22. und 26. September fiel der GBP/CHF-Wechselkurs um rund 3,7 Prozent.

Ein Großteil der angekündigten Steuermaßnahmen wurde später wieder zurückgenommen. Kwasi Kwarteng wurde als Finanzminister entlassen, und Premierministerin Liz Truss kündigte am 20. Oktober 2022 ihren Rücktritt an.

Bildnachweis: Amt des britischen Premierministers, OGL 3, via Wikimedia Commons

Premierministerin Liz Truss gibt vor der Downing Street 10 ihren Rücktritt bekannt

Der britische Wachstumsplan und die Marktturbulenzen (2022)

Am 23. September 2022 stellte der damalige britische Finanzminister Kwasi Kwarteng weitreichende Steuersenkungen und Maßnahmen zur Entlastung bei den Energiekosten vor, ohne dass eine begleitende Prognose des Office for Budget Responsibility veröffentlicht wurde. Die Ankündigung löste erhebliche Unruhe an den Finanzmärkten aus. Das Pfund Sterling verlor deutlich an Wert, während die Renditen britischer Staatsanleihen stark anstiegen.

Am 28. September griff die Bank of England ein, um Risiken für die Finanzstabilität zu begrenzen. Zwischen dem 22. und 26. September fiel der GBP/CHF-Wechselkurs um rund 3,7 Prozent.

Ein Großteil der angekündigten Steuermaßnahmen wurde später wieder zurückgenommen. Kwasi Kwarteng wurde als Finanzminister entlassen, und Premierministerin Liz Truss kündigte am 20. Oktober 2022 ihren Rücktritt an.

Bildnachweis: Amt des britischen Premierministers, OGL 3, via Wikimedia Commons

Häufig gestellte Fragen zu GBP/CHF

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um den Währungsumtausch zwischen Britischem Pfund und Schweizer Franken.

Welche Zahlungssysteme werden im Vereinigten Königreich für Zahlungen in GBP genutzt?

Im Vereinigten Königreich gibt es mehrere nationale Zahlungssysteme. Faster Payments ermöglicht Überweisungen nahezu in Echtzeit und ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr verfügbar. In den meisten Fällen wird der Betrag innerhalb weniger Sekunden gutgeschrieben, in Einzelfällen kann die Ausführung jedoch bis zu zwei Stunden dauern. Zudem können Zahlungsdienstleister eigene Transaktionslimits festlegen.

Bacs wird vor allem für Lastschriften (Direct Debits) und Gutschriften (Direct Credits) genutzt, beispielsweise für Gehaltszahlungen oder andere regelmäßig wiederkehrende Geschäftszahlungen. CHAPS kommt in erster Linie bei hohen Beträgen oder zeitkritischen Zahlungen in Britischen Pfund zum Einsatz, die noch am selben Geschäftstag ausgeführt werden müssen.

Welches Zahlungssystem am besten geeignet ist, hängt von der Art der Zahlung, dem Betrag, der Dringlichkeit und dem jeweiligen Zahlungsdienstleister ab.

Welche Zahlungssysteme werden im Vereinigten Königreich für Zahlungen in GBP genutzt?

Im Vereinigten Königreich gibt es mehrere nationale Zahlungssysteme. Faster Payments ermöglicht Überweisungen nahezu in Echtzeit und ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr verfügbar. In den meisten Fällen wird der Betrag innerhalb weniger Sekunden gutgeschrieben, in Einzelfällen kann die Ausführung jedoch bis zu zwei Stunden dauern. Zudem können Zahlungsdienstleister eigene Transaktionslimits festlegen.

Bacs wird vor allem für Lastschriften (Direct Debits) und Gutschriften (Direct Credits) genutzt, beispielsweise für Gehaltszahlungen oder andere regelmäßig wiederkehrende Geschäftszahlungen. CHAPS kommt in erster Linie bei hohen Beträgen oder zeitkritischen Zahlungen in Britischen Pfund zum Einsatz, die noch am selben Geschäftstag ausgeführt werden müssen.

Welches Zahlungssystem am besten geeignet ist, hängt von der Art der Zahlung, dem Betrag, der Dringlichkeit und dem jeweiligen Zahlungsdienstleister ab.

Welche Zahlungssysteme werden im Vereinigten Königreich für Zahlungen in GBP genutzt?

Im Vereinigten Königreich gibt es mehrere nationale Zahlungssysteme. Faster Payments ermöglicht Überweisungen nahezu in Echtzeit und ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr verfügbar. In den meisten Fällen wird der Betrag innerhalb weniger Sekunden gutgeschrieben, in Einzelfällen kann die Ausführung jedoch bis zu zwei Stunden dauern. Zudem können Zahlungsdienstleister eigene Transaktionslimits festlegen.

Bacs wird vor allem für Lastschriften (Direct Debits) und Gutschriften (Direct Credits) genutzt, beispielsweise für Gehaltszahlungen oder andere regelmäßig wiederkehrende Geschäftszahlungen. CHAPS kommt in erster Linie bei hohen Beträgen oder zeitkritischen Zahlungen in Britischen Pfund zum Einsatz, die noch am selben Geschäftstag ausgeführt werden müssen.

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Wie schneiden die GBP/CHF-Wechselkurse von SwissFx im Vergleich zu Schweizer Banken ab?

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Wie schneiden die GBP/CHF-Wechselkurse von SwissFx im Vergleich zu Schweizer Banken ab?

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Wie schneiden die GBP/CHF-Wechselkurse von SwissFx im Vergleich zu Schweizer Banken ab?

Die Gesamtkosten für den Währungsumtausch zwischen GBP und CHF hängen vom Wechselkurs, dem Spread, dem Transaktionsbetrag und möglichen zusätzlichen Zahlungsgebühren ab. Traditionelle Schweizer Banken berechnen häufig einen Aufschlag von 1 bis 3 Prozent auf den Mittelkurs sowie feste Transaktionsgebühren.

SwissFx arbeitet in der Regel mit deutlich geringeren Spreads. Bei einem Währungsumtausch von 10.000 CHF kann die im Währungsrechner verwendete Beispielberechnung auf einen potenziellen Unterschied von 100 bis 300 CHF im Vergleich zu einer durchschnittlichen Schweizer Bank hinweisen. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um einen Richtwert und nicht um eine garantierte Ersparnis.

Nutzen Sie den Währungsrechner oben, um eine Schätzung für Ihren gewünschten Betrag zu erhalten, oder fordern Sie ein individuelles Angebot auf Basis des zum Zeitpunkt der Transaktion gültigen Wechselkurses an.

Welche Faktoren beeinflussen den Wechselkurs zwischen Britischem Pfund und Schweizer Franken?

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Welche Faktoren beeinflussen den Wechselkurs zwischen Britischem Pfund und Schweizer Franken?

Der GBP/CHF-Wechselkurs wird von Angebot und Nachfrage nach Britischen Pfund und Schweizer Franken bestimmt. Eine wichtige Rolle spielen unter anderem Zinserwartungen der Bank of England und der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sowie Faktoren wie Inflation, Wirtschaftswachstum und politische Entwicklungen.

Während das Pfund Sterling häufig auf Veränderungen der wirtschaftlichen Aussichten im Vereinigten Königreich reagiert, steigt die Nachfrage nach dem Schweizer Franken in Zeiten internationaler Unsicherheit oft deutlich an. Da viele Faktoren gleichzeitig auf den Wechselkurs einwirken, lässt sich die Entwicklung des GBP/CHF-Kurses nicht anhand eines einzelnen Indikators zuverlässig vorhersagen.

Mehr zu den wichtigsten Einflussfaktoren erfahren Sie in unserem Artikel „Welche Faktoren beeinflussen Wechselkurse?“.

Muss ich GBP per internationaler Überweisung in das Vereinigte Königreich senden?

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Muss ich GBP per internationaler Überweisung in das Vereinigte Königreich senden?

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Muss ich GBP per internationaler Überweisung in das Vereinigte Königreich senden?

Nicht unbedingt. Unterstützt Ihr Zahlungsdienstleister lokale GBP-Zahlungen, können Überweisungen über britische Inlandszahlungssysteme statt über internationale Überweisungen abgewickelt werden. Das kann Kosten sparen und die Abwicklung beschleunigen.

Das Vereinigte Königreich gehört weiterhin zum SEPA-Raum. SEPA gilt jedoch ausschließlich für Zahlungen in Euro. Überweisungen in GBP werden deshalb in der Regel über nationale Zahlungssysteme wie Faster Payments abgewickelt. SwissFx unterstützt sowohl lokale als auch internationale GBP-Zahlungen.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel „Banküberweisung oder Auslandsüberweisung: Wo liegt der Unterschied?“.

Kann ich den aktuellen GBP/CHF-Wechselkurs für zukünftige Zahlungen sichern?

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Kann ich den aktuellen GBP/CHF-Wechselkurs für zukünftige Zahlungen sichern?

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Kann ich den aktuellen GBP/CHF-Wechselkurs für zukünftige Zahlungen sichern?

Ja. Mit einem Termingeschäft können Unternehmen den aktuellen GBP/CHF-Wechselkurs bereits heute für eine Zahlung oder einen Zahlungseingang zu einem vereinbarten zukünftigen Termin oder innerhalb eines festgelegten Zeitraums sichern. Voraussetzung sind die Erfüllung der Zulassungskriterien, eine Bonitätsprüfung sowie die vereinbarten Vertragsbedingungen.

So kann beispielsweise ein Schweizer Importeur die Kosten einer künftigen Zahlung in GBP frühzeitig absichern. Ein britisches Unternehmen, das Einnahmen in CHF erwartet, kann auf diese Weise seine künftigen Einnahmen in GBP besser planen.

Ein Termingeschäft garantiert jedoch keinen besseren Wechselkurs als der spätere Kassakurs. Sein Zweck besteht darin, das Risiko von Wechselkursschwankungen zu verringern.

Kann mein Unternehmen Zahlungen in GBP von Kunden aus dem Vereinigten Königreich erhalten, ohne ein britisches Bankkonto zu eröffnen?

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Kann mein Unternehmen Zahlungen in GBP von Kunden aus dem Vereinigten Königreich erhalten, ohne ein britisches Bankkonto zu eröffnen?

Ja. Sie müssen nicht zwingend ein Bankkonto bei einer britischen Bank eröffnen. Mit dem Multi-Währungskonto von SwissFx können Unternehmen lokale Zahlungen in GBP empfangen und versenden. Voraussetzung sind das erfolgreiche Onboarding, die Erfüllung der Zulassungskriterien sowie die Verfügbarkeit der entsprechenden Kontodaten.

Mit lokalen GBP-Kontodaten können Ihre Kunden im Vereinigten Königreich Zahlungen in Britischen Pfund wie eine Inlandszahlung vornehmen. Ihr Unternehmen kann die eingehenden Beträge anschließend in GBP halten, bei Bedarf in CHF umtauschen oder für künftige Zahlungen in GBP nutzen. Dadurch lassen sich automatische Währungsumrechnungen bei jedem Zahlungseingang vermeiden und die Abwicklung internationaler Zahlungen vereinfachen.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten.

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