
Checkliste für USD-Geschäftskonten in der Schweiz
Ein USD-Geschäftskonto kann den internationalen Zahlungsverkehr deutlich erleichtern. Gleichzeitig werfen Gebühren, Wechselkurse, Zahlungswege und Währungsexponierungen oft Fragen auf. Diese Checkliste zeigt Schweizer Unternehmen, worauf sie bei der Eröffnung und Nutzung eines USD-Geschäftskontos achten sollten.
Checkliste
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Viele Unternehmen nutzen US-Dollar (USD), ohne sich zunächst näher mit den damit verbundenen Zahlungsprozessen auseinanderzusetzen. Sie bezahlen Lieferanten in den USA, stellen Rechnungen in US-Dollar aus oder halten Guthaben in US-Dollar, bevor sie diese in Schweizer Franken (CHF) umtauschen.
Dabei sind die tatsächlichen Kosten und Abläufe nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Überweisungsgebühren, Kosten durch zwischengeschaltete Banken, Wechselkursspannen und Verzögerungen bei der Zahlungsabwicklung können sich auf den Betrag auswirken, der letztlich gezahlt oder gutgeschrieben wird.
Ein USD-Geschäftskonto kann dabei helfen, internationale Zahlungen effizienter abzuwickeln. Dennoch lohnt es sich, das Konto immer im Zusammenhang mit den gesamten Zahlungsprozessen Ihres Unternehmens zu betrachten.
1. Trifft einer dieser Punkte auf Ihr Unternehmen zu?
Ein USD-Geschäftskonto kann sich für Ihr Unternehmen lohnen, wenn einer oder mehrere der folgenden Punkte zutreffen:
Treffen einer oder mehrere dieser Punkte auf Ihr Unternehmen zu, lohnt es sich zu prüfen, ob ein USD-Geschäftskonto Ihre Zahlungsprozesse und den Währungsumtausch effizienter gestalten kann.
2. Welche Zahlungen und Guthaben in US-Dollar müssen Sie verwalten?
Überlegen Sie zunächst, welche Vorgänge Ihr Unternehmen regelmäßig in US-Dollar abwickelt. Zum Beispiel:
Welche Kontolösung für Ihr Unternehmen geeignet ist, hängt davon ab, wie häufig diese Situationen auftreten. Ein Unternehmen, das nur gelegentlich Zahlungen in US-Dollar ausführt, hat andere Anforderungen als ein Unternehmen, das regelmäßig Rechnungen in US-Dollar stellt und dauerhaft Guthaben in dieser Währung verwaltet.
Bitte beachten Sie, dass die Eröffnung eines lokalen US-Kontos für Unternehmen ohne Niederlassung oder Unternehmenssitz in den USA häufig mit zusätzlichen Hürden verbunden ist. SwissFx kann Ihnen lokale USD-Kontodaten auf den Namen Ihres Unternehmens bereitstellen, ohne dass dafür eine US-Gesellschaft erforderlich ist. Die Kontoeröffnung erfolgt vorbehaltlich der üblichen Onboarding-Prüfungen und Verifizierungsprozesse.
3. Wo fallen derzeit Gebühren für Ihre Zahlungen an?
Bei internationalen Zahlungen in US-Dollar können verschiedene Gebühren anfallen, etwa für Überweisungen oder durch zwischengeschaltete Banken. Bei einzelnen Zahlungen fallen diese Kosten oft kaum ins Gewicht. Werden jedoch regelmäßig Zahlungen in US-Dollar gesendet oder empfangen, können sie sich schnell summieren.
Prüfen Sie:
Mit einem lokalen USD-Konto von SwissFx können Unternehmen viele der Gebühren vermeiden, die bei internationalen Zahlungen in US-Dollar häufig anfallen. Möglich wird dies, weil Zahlungen über lokale Bankverbindungen abgewickelt werden.
4. Zu welchem Wechselkurs werden US-Dollar und Schweizer Franken umgetauscht?
Ein Geschäftskonto ist nur ein Teil der Entscheidung. Ebenso wichtig ist der Wechselkurs, zu dem US-Dollar und Schweizer Franken umgetauscht werden. Gerade bei regelmäßigen Zahlungen oder größeren Beträgen kann sich der angewendete Wechselkurs erheblich auf die Gesamtkosten auswirken.
Prüfen Sie:
USD/CHF-Wechselkurs prüfen
Nutzen Sie unseren USD/CHF-Währungsrechner, um einen Währungsumtausch vor dem Senden oder Empfangen einer Zahlung zu kalkulieren. Der tatsächlich verfügbare Wechselkurs kann je nach Betrag, Zeitpunkt und Ausführungsbedingungen abweichen.
5. Entstehen für Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner unnötige Zusatzkosten?
Nachdem Sie Ihre eigenen Gebühren und Kosten für den Währungsumtausch geprüft haben, sollten Sie den Zahlungsprozess auch aus Sicht Ihrer Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner betrachten.
So können US-Kunden beispielsweise zusätzliche Gebühren zahlen, wenn sie US-Dollar auf eine Schweizer IBAN überweisen. Auch für Lieferanten können zusätzliche Kosten entstehen, wenn Zahlungen über internationale Bankverbindungen abgewickelt oder vor der Nutzung in eine andere Währung umgetauscht werden müssen.
Prüfen Sie:
6. Passt das Konto zu Ihren bestehenden Zahlungsprozessen?
Ein USD-Geschäftskonto sollte Ihre Zahlungsprozesse vereinfachen, und nicht zusätzlichen Verwaltungsaufwand verursachen.
Überlegen Sie deshalb, wie gut sich das Konto in Ihre bestehenden Bank-, Buchhaltungs- und Zahlungsprozesse einfügt.
Mit dem Mehrwährungskonto von SwissFx verwalten Sie Zahlungen, Zahlungseingänge und den Währungsumtausch zentral über eine Plattform.
7. Ist Ihr Unternehmen Wechselkursschwankungen zwischen USD und CHF ausgesetzt?
Ein USD-Geschäftskonto kann Ihnen dabei helfen, Zahlungen und Zahlungseingänge effizienter zu verwalten. Vor Währungsexponierung schützt es jedoch nicht.
Wenn Ihr Unternehmen Rechnungen in US-Dollar stellt, Lieferanten in US-Dollar bezahlt oder künftige Ausgaben in US-Dollar plant, können Wechselkursschwankungen zwischen USD und CHF Auswirkungen auf Ihre Gewinnmargen, Ihre Preisgestaltung und Ihre Cashflow-Planung haben.
Unternehmen mit einer hohen oder regelmäßigen Währungsexponierung gegenüber dem US-Dollar sollten daher prüfen, wie sie Wechselkursrisiken am besten steuern. Je nach Situation kann es sinnvoll sein, den Zeitpunkt des Währungsumtauschs selbst festzulegen, Guthaben in US-Dollar zu halten oder Instrumente zum Management von Wechselkursrisiken einzusetzen, beispielsweise Termingeschäfte oder andere Lösungen zur Währungsabsicherung.
8. Welche Prüfungen und Schutzmaßnahmen gelten?
Bevor Sie ein Geschäftskonto eröffnen, sollten Sie sich über den Onboarding-Prozess, die erforderlichen Verifizierungen und die Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gelder informieren.
Prüfen Sie insbesondere:
Bei SwissFx lässt sich die Kontoeröffnung vollständig online durchführen, vorbehaltlich der üblichen Prüfungen und Verifizierungen. Kundengelder werden getrennt vom Unternehmensvermögen auf segregierten Konten bei regulierten Bankpartnern verwahrt. Zudem arbeitet SwissFx im Einklang mit dem Schweizer Finanzmarktregulierungsrahmen.
9. Haben Sie auch die Rahmenbedingungen für den Handel mit den USA im Blick?
Ein USD-Geschäftskonto kann Ihnen dabei helfen, Zahlungen in US-Dollar effizient zu senden, zu empfangen und zu verwalten. Es ersetzt jedoch nicht die Auseinandersetzung mit den zoll-, steuer- und handelsrechtlichen Anforderungen, die bei Geschäften mit den USA zu beachten sind.
Importiert Ihr Unternehmen Waren aus den USA in die Schweiz, exportiert es Waren aus der Schweiz in die USA oder arbeitet es mit US-Lieferanten zusammen, sollten Sie sich vor einer Anpassung Ihrer Zahlungsprozesse über die geltenden Zoll-, Mehrwertsteuer- und Einfuhrbestimmungen informieren. Hilfreiche Informationen finden Sie unter anderem beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), bei Switzerland Global Enterprise (S-GE) sowie bei der U.S. Customs and Border Protection (CBP).
Optimieren Sie Ihre Zahlungsprozesse in US-Dollar mit SwissFx
Wenn Ihr Unternehmen regelmäßig Zahlungen in US-Dollar sendet oder empfängt oder US-Dollar umtauscht, zeigt Ihnen SwissFx, wie sich ein lokales USD-Konto sinnvoll in Ihre bestehenden Zahlungs- und Währungsprozesse integrieren lässt.
Mit SwissFx können Sie ein lokales USD-Konto ohne Einrichtungs- oder Abonnementgebühren auf den Namen Ihres Unternehmens eröffnen. Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online und vorbehaltlich der üblichen Onboarding-Prüfungen und Verifizierungen.
Darüber hinaus bietet Ihnen SwissFx Währungsumtausch, internationale Zahlungen und Lösungen für das Management von Wechselkursrisiken – alles aus einer Hand.