
Warum gibt es SwissFx? Ein Gespräch mit Rachael Camp
Rachael Camp, Mitgründerin von SwissFx, spricht über die Geschichte hinter dem Unternehmen, die Erfahrungen, die zu seiner Gründung führten, und darüber, warum persönliche Betreuung beim Währungsumtausch und bei internationalen Zahlungen für SwissFx bis heute im Mittelpunkt steht.
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Währungsumtausch und internationale Zahlungen werden häufig im Zusammenhang mit Wechselkursen, Plattformen und Zahlungsprozessen betrachtet. Hinter SwissFx steht jedoch auch eine Gründungsgeschichte, geprägt von Forschung, Produktentwicklung, Nutzererfahrung und dem kontinuierlichen Austausch mit Unternehmen, die im Alltag mit Herausforderungen rund um Währungsumtausch und internationale Zahlungen konfrontiert sind.
In diesem Interview spricht Rachael Camp, Mitgründerin von SwissFx, darüber, wie das Unternehmen entstanden ist, welche Lücken das Gründerteam im Markt erkannt hat und warum SwissFx von Anfang an auf Transparenz, lösungsorientierte Beratung und persönliche Betreuung ausgerichtet wurde.

Vor der Gründung von SwissFx war Ihr beruflicher Hintergrund nicht ausschließlich im Finanzbereich. Wie sind Sie zum Währungsumtausch und zu internationalen Zahlungen gekommen?
Mein beruflicher Werdegang verlief nicht geradlinig. Ursprünglich habe ich Grafikdesign studiert und anschließend in Großbritannien in der Marktforschung gearbeitet. Dort habe ich ein gutes Verständnis dafür entwickelt, wie Menschen denken, welche Erwartungen sie haben und welche Herausforderungen ihnen im Alltag begegnen.
Vor einigen Jahren bin ich in die Schweiz gezogen und habe im Bereich User Experience (UX) gearbeitet. Dadurch konnte ich meine Erfahrungen aus der Marktforschung mit meinem Designstudium verbinden. Im UX-Bereich verbringt man viel Zeit damit, den Menschen zuzuhören, ihre Herausforderungen zu verstehen und darüber nachzudenken, wie sich Produkte oder Dienstleistungen verbessern lassen.
Auch das Finanzwesen spielte schon früh eine Rolle in meinem Leben. Meine Familie war in verschiedenen Bereichen der Finanzdienstleistungsbranche tätig, unter anderem im Versicherungswesen und in der Versicherungsmathematik. Mein Partner arbeitet zudem im Rohstoffhandel, wodurch ich früh Einblicke in die operativen Abläufe des internationalen Geschäfts erhalten habe.
Mit der Zeit begegnete mir das Thema Währungsumtausch immer wieder in den unterschiedlichsten Zusammenhängen. Während meiner Agenturarbeit in Großbritannien konnten Wechselkursschwankungen Auswirkungen auf die Rechnungsstellung haben. Nach meinem Umzug in die Schweiz hörte ich immer häufiger von Unternehmen, die mit den Folgen von Währungsschwankungen zu kämpfen hatten. Auch als Freelancerin stellte ich mir selbst praktische Fragen rund um internationale Zahlungen, insbesondere bei der Zusammenarbeit mit Kunden im Ausland.
Rückblickend ist SwissFx aus den verschiedenen Stationen meines beruflichen Werdegangs entstanden. Damals wirkten viele dieser Erfahrungen noch voneinander getrennt, doch mit der Zeit ergab alles ein stimmiges Gesamtbild. Immer deutlicher wurde, dass es die Möglichkeit gab, Unternehmen beim Währungsumtausch und bei internationalen Zahlungen persönlicher, transparenter und durchdachter zu unterstützen.
Wann begann die Idee für SwissFx Gestalt anzunehmen?
Die Idee für SwissFx nahm im Dezember 2024 konkrete Formen an. Mein Partner und ich führten damals viele Gespräche mit Menschen aus unserem Netzwerk und hörten dabei immer wieder von denselben Herausforderungen rund um den Währungsumtausch und internationale Zahlungen.
Wir fragten uns: Warum gibt es dafür keine bessere Lösung? Weshalb ist das für so viele Unternehmen nach wie vor ein Problem?
Die Schweiz ist zwar ein bedeutender Finanzplatz, dennoch hatten wir den Eindruck, dass viele KMU nicht den Service erhalten, den sie tatsächlich benötigen. Private-Banking-Kunden profitieren häufig von einer sehr persönlichen Betreuung. Für kleine und mittelständische Unternehmen ist eine vergleichbar persönliche Betreuung jedoch nicht immer selbstverständlich.
Genau darin sahen wir eine Chance für SwissFx. Wir sahen Potenzial für einen Service, der sich an den Bedürfnissen von Unternehmen orientiert und nicht ausschließlich an der Abwicklung von Transaktionen.
Was hat Ihrer Meinung nach KMU gefehlt?
Wir hatten das Gefühl, dass Unternehmen von einem FX- und Zahlungspartner profitieren würden, der auf persönliche Betreuung setzt.
Viele Unternehmen arbeiten mit internationalen Kunden und Lieferanten oder sind in verschiedenen Märkten tätig. Sie müssen Zahlungen in einer Währung empfangen, in einer anderen leisten, den richtigen Zeitpunkt für einen Währungsumtausch finden, lokale Zahlungsmöglichkeiten nutzen oder sich informieren, welche Möglichkeiten ihnen beim Eintritt in einen neuen Markt offenstehen.
Das sind ganz praktische Fragen aus dem Unternehmensalltag, nicht nur finanzielle.
Oft fehlt jedoch jemand, der die Gesamtsituation versteht. Eine Plattform kann einen Währungsumtausch zwar abwickeln, doch viele Unternehmen wünschen sich darüber hinaus einen Ansprechpartner, der Zusammenhänge erklärt, verschiedene Optionen aufzeigt und sie dabei unterstützt, die passende Lösung für ihre Situation zu finden.
Genau dort wollten wir mit SwissFx ansetzen: nah am Geschäftsalltag unserer Kunden und mit einem Service, der sich an ihren tatsächlichen Bedürfnissen orientiert.
Wie hat Ihr Hintergrund in der Marktforschung und im UX-Bereich den Aufbau von SwissFx geprägt?
Sehr stark.
Im UX-Bereich beginnt alles damit, zuzuhören. Man versucht zu verstehen, was Menschen erreichen möchten, wo sie auf Schwierigkeiten stoßen und an welchen Stellen Prozesse unnötig kompliziert werden. Genau diese Denkweise habe ich auch bei SwissFx eingebracht.
Für uns lautete die Frage nicht nur: Welche Dienstleistungen können wir anbieten? Sondern auch: Was möchten Unternehmen eigentlich erreichen und an welchen Punkten stoßen sie dabei auf Herausforderungen?
Das verändert die Art der Zusammenarbeit. Anstatt Kunden eine vorgefertigte Lösung anzubieten, fragen wir zunächst, welches Problem sie lösen möchten. Erst dann schauen wir gemeinsam, welche Möglichkeiten SwissFx bietet und wie wir sie dabei am besten unterstützen können.
Ich habe schon immer gerne Probleme gelöst. Genau diese Herangehensweise prägt auch unsere Zusammenarbeit mit unseren Kunden.
Warum ist der persönliche Kontakt bei einer Finanzplattform so wichtig?
Technologie spielt beim Währungsumtausch und bei internationalen Zahlungen natürlich eine wichtige Rolle. Allein reicht sie jedoch nicht aus.
Unternehmen haben häufig Fragen zu Währungen, dem richtigen Zeitpunkt für einen Währungsumtausch, Zahlungswegen, lokalen Konten, Lieferanten oder dem Umgang mit Wechselkursrisiken. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Entscheidend sind unter anderem die Märkte, in denen ein Unternehmen tätig ist, die verwendeten Währungen, die Häufigkeit der Zahlungen sowie der gewünschte Grad an Flexibilität und Kontrolle.
Deshalb ist der persönliche Kontakt so wichtig. Unsere Kunden sollen das Gefühl haben, mit jemandem sprechen zu können, der ihre Situation versteht und sie individuell begleitet, statt lediglich eine Plattform ohne persönliche Unterstützung zu nutzen.
Für uns steht die langfristige Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Wir möchten echte Partnerschaften mit unseren Kunden aufbauen.
Ich beschreibe diesen Anspruch manchmal als einen Service, wie ihn sonst eher Private-Banking-Kunden kennen, aber für KMU. Das bedeutet, persönlich, nahbar und zuverlässig zu sein und gleichzeitig den hohen professionellen Standards gerecht zu werden, die man insbesondere in der Schweizer Finanzbranche erwartet.
Welche Werte waren Ihnen von Anfang an besonders wichtig?
Vertrauen steht für mich an erster Stelle.
Ohne gegenseitiges Vertrauen gibt es keine Grundlage für eine gute Zusammenarbeit. Das gilt sowohl innerhalb unseres Unternehmens als auch im Umgang mit unseren Kunden. Unsere Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass wir offen und ehrlich mit ihnen kommunizieren, auch wenn einmal nicht alles perfekt läuft.
Ein weiterer wichtiger Wert ist Transparenz. Ebenso wichtig ist für uns eine lösungsorientierte Herangehensweise.
Wenn ein Problem auftritt, sollte man offen darüber sprechen und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Nicht jede Situation ist gleich. Deshalb schauen wir uns genau an, worum es geht, was der Kunde benötigt und welche Lösung unter den jeweiligen Umständen sinnvoll und realistisch ist.
Genau darin liegt eine der Stärken eines kleineren Unternehmens. Wir können flexibel bleiben, neue Wege gehen und uns an den Bedürfnissen unserer Kunden orientieren, statt jede Situation in dasselbe Schema zu pressen.
Wofür soll SwissFx künftig bekannt sein?
Wir möchten für Schweizer Unternehmen der erste Ansprechpartner sein, wenn es um Währungsumtausch und internationale Zahlungen geht. Dabei stehen für uns Klarheit, persönliche Betreuung und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Außerdem möchten wir als lokaler Anbieter wahrgenommen werden, der den Schweizer Markt und die Bedürfnisse der Unternehmen vor Ort versteht. Ebenso wichtig ist uns, dass SwissFx für Nahbarkeit, Zuverlässigkeit und persönlichen Service steht.
SwissFx ist noch ein junges Unternehmen. Deshalb wissen wir, dass es Zeit braucht, sich in einem spezialisierten B2B-Markt einen Namen zu machen. Bekanntheit entsteht nicht über Nacht, sondern durch Gespräche, langfristige Beziehungen, Vertrauen und einen konstant hohen Service.
Unsere Vision ist dabei von Anfang an klar.
Wie kann SwissFx Ihr Unternehmen unterstützen?
Ganz gleich, ob Sie internationale Zahlungen abwickeln, mit mehreren Währungen arbeiten oder neue Märkte erschließen möchten, SwissFx unterstützt Sie dabei, die passende Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
Vereinbaren Sie ein Gespräch mit Rachael oder einem Mitglied unseres Teams. Sprechen Sie mit uns über Ihre Herausforderungen, entdecken Sie Ihre Möglichkeiten und erfahren Sie, welchen Unterschied eine persönliche Betreuung im Bereich Währungsumtausch und internationale Zahlungen für Ihr Unternehmen machen kann.